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Kreismeisterschaft 1948

(Erinnerungen vom Mitglied der Meistermannschaft, Ewald Ritzdorf, der zurzeit in Langenfeld wohnt und sich dem FV Vilja noch immer verbunden fühlt)

"Von drei Kreismeistern (Ahrweiler/Staffel Ahrweiler, Rhens/Staffel Koblenz, Wehr/Staffel Mayen) durften damals zwei in die Bezirksliga aufsteigen. Da die zwei anderen Mannschaften schon früher mit der Meisterschaft fertig waren, hatten sie früher begonnen und das Hin- und Rückspiel jeweils 1:1 gespielt.

Ahrweiler kam zuerst nach Wehr und das Spiel endete 2:2, dann kam Rhens nach Wehr und es endete ebenso 2:2. Jetzt hatten wir die schlechteren Karten mit zwei Auswärtsspielen. Am Samstag ging es (nach einem Wolkenbruch) mit einem geschlossenen Möbelwagen nach Ahrweiler.  Wir gewannen 3:2 und standen somit schon als Aufsteiger fest (mit hupendem Möbelwagen und viel Gesang fuhren wir 2x durchs Dorf). Dann ging es nach Rhens und nach einem von mir gehaltenen Elfmeter gewannen wir 2:1. Die Heimfahrt wie oben beschrieben.

Eine Kopie vom Foto der damaligen Mannschaft aus der Familienchronik "De Philipse" (2003) von Bruno Andre ist angefügt.

Als einziger noch Lebender der Meistermannschaft habe ich nach 70 Jahren noch alles bestens im Gedächtnis.

 

Anbei noch ein paar Besonderheiten:

 

- Über 800 zahlende Zuschauer beim Spiel FV Wehr gegen Rheinland Mayen.

- Bei 16 Grad minus: Fahrt nach Polch mit offenem LKW

- Zum Spiel nach Mayen fuhren wir mit den Fahrrädern durchs Nettetal"

                                                                                                        Ewald Ritzdorf, März 2018

 

(Anmerkung: Im Artikel ist zwei mal vom SV Vilja Wehr statt vom FV Vilja Wehr die Rede)